#40 HERZ AUF, TON AN – Mobbing, Stalking und der Mut, darüber sprechen

Shownotes

40 HERZ AUF, TON AN – Mobbing, Stalking und der Mut, darüber sprechen

Man wünscht es niemandem… und doch passiert es.

Still. Leise.Oft genau dort, wo eigentlich Schutz sein sollte.

Mobbing. Grenzen, die überschritten werden. Worte, die bleiben. Gefühle, die sich festsetzen.

In dieser Folge spreche ich über eine Erfahrung, die uns als Familie tief berührt hat.Über einen Moment, in dem mein Sohn nicht mehr in den Kindergarten wollte.Und über das Gefühl, als Mutter irgendwo zwischen Wut und Hilflosigkeit zu stehen.

Denn plötzlich geht es nicht mehr nur um dich.Nicht mehr darum, ob du vielleicht „zu viel“ bist, zu ehrgeizig oder nicht passend.Sondern um dein Kind.

Ich spreche darüber, wie schnell man beginnt, sich selbst zu hinterfragen.Wie still es werden kann, wenn andere sagen: „Mein Kind macht sowas nicht.“Und wie schwer es ist, Gehör zu finden, wenn manche gar nicht hinhören wollen.

Aber ich spreche auch darüber, warum genau das der Punkt ist, an dem wir nicht mehr schweigen dürfen.Denn wenn wir still bleiben, geht es immer weiter.

Diese Folge ist eine Einladung, hinzusehen, auszusprechen und sich Unterstützung zu holen.

Herz auf. Ton an.

Schön, dass du da bist.

Deine Claudia

Insta: @claudia_wargenau

Transkript anzeigen

00:00:11: Schatzlich willkommen bei meiner neuen Folge von Herz auf Ton an.

00:00:19: Und ich habe lange überlegt, ob ich diese Folge überhaupt aufnehme weil es keine leichte Folge ist.

00:00:26: Keine die man so nebenbei wahrscheinlich hört aber es eine Folge die in der heutigen Zeit umso wichtiger finde dass man Dinge anspricht über die wir oft viel zu lange schweigen.

00:00:40: Und ich habe gemerkt, dass euch die Geschichten aus meinem Leben und das was ich erlebt habe.

00:00:46: Was in meinem Leben so passiert ist, dass ich damit bisher viele Menschen erreicht habe, viele Menschen bereichert habe.

00:00:57: und auch dieses Thema.

00:00:58: es geht um Mobbing und es geht Umstocking und vor allem geht's um das, was es mit Menschen macht leise unsichtbar aber tief.

00:01:09: Und ich denke, jeder von euch kann wahrscheinlich zu diesem Thema eine Geschichte, mindestens eine Geschichte beitragen.

00:01:17: Ja und vielleicht kennst du das?

00:01:19: Vielleicht hast du wirklich selbst schon in so einer Situation gesteckt oder sie erlebt, indem du dich klein gefühlt hast alleine oder ausgeliefert.

00:01:30: Vielleicht steckst du gerade in so eine Situation.

00:01:36: auch dann bleibe hier denn dann ist diese Folge ganz besonders.

00:01:39: was für dich?

00:01:43: Wenn ich zurückdenke, dann hat das eigentlich für mich früh angefangen.

00:01:48: Ich habe ja schon in meinen Folgen davon berichtet mit meinen roten Haaren...ich war ehrgeizig!

00:01:56: Ich wollte gut in der Schule sein und das hat gereicht dass man anders war, dass man auch zu viel war, daß man zu ehr geizig war, Und das Verrückte sind, es sind oft die kleinen Dinge, die dann so groß in einem wachsen.

00:02:15: Es sind Worte und Blicke, es ist ein Lachen.

00:02:19: Aber diese kleinen Dinge setzen sich so tief in einem fest und irgendwann fängt man an sich selbst zu hinterfragen Bin ich falsch?

00:02:28: Sollte ich anders sein?

00:02:29: Solle ich mich mehr anpassen?

00:02:31: Vielleicht noch die Haare färben?

00:02:34: Ja aber wenn man ja Wenn man noch jünger ist ist alles oft noch schwerer, rückblickend gesehen.

00:02:45: Hätte man es leichter nehmen können aber hat man einfach nicht.

00:02:50: und in diesen kleinen Momenten beginnt eigentlich schon dieses unschöne Wort moping und das beginnt auch schon dass Spuren hinterlassen werden.

00:03:02: und dann kommt der moment indem es nicht mehr um dich geht sondern um dein kind.

00:03:09: ich habe zwei wundervolle Kinder bekommen Und wenn es dann nicht dich selber betrifft und du dafür entscheidest, wie du damit umgehst sondern es um deine Kinder geht ist das auch nochmal eine ganz andere Nummer.

00:03:26: Mein Sohn kleinfröhlich offen.

00:03:29: er ist so gerne in den Kindergarten gegangen und plötzlich wollte er nicht mehr hin.

00:03:34: ich habe das nicht verstanden.

00:03:37: Ich hab gedacht was ist denn da los?

00:03:39: Was ist denn passiert?

00:03:41: Hab bei der Erzieherin gefragt.

00:03:44: Der war nichts aufgefallen.

00:03:47: Bis es einen Moment gab, den werde ich nie vergessen.

00:03:51: er stand auf den Stufen.

00:03:52: wir waren gerade auf dem Weg zum Kindergarten und müssen von der ersten Etage runter zur Tür und da hatte sich vor Angst in die Hosen gemacht.

00:04:02: Und da wusste ich hier stimmt etwas ganz und gar nicht und konnte Es erreichen dass er mir dann endlich alles erzählt hat.

00:04:13: zwei Jungs so klein noch Kann ich heute noch mit dem Kopf schütteln?

00:04:47: Ja, etwas entstanden.

00:04:49: Was man eigentlich niemandem wünscht.

00:04:52: und plötzlich verstehst du warum dein Kind nicht mehr in den Kindergarten möchte?

00:04:56: Warum es sich zurückzieht, warum es so still geworden ist?

00:05:00: Und als Mutter stehst du da zwischen Wut- und Hilflosigkeit und dem Wunsch natürlich alles sofort zu lösen.

00:05:08: Wir haben Gespräche geführt auch mit dem Kindergaten, auch mit den Eltern.

00:05:12: Dann beginnt ja etwas was... jeder wahrscheinlich kennt und schon erlebt hat, mein Kind macht sowas nicht.

00:05:19: Du stehst da, musst dich noch rechtfertigen.

00:05:23: und ja dieses Gefühl und dein Kind und was ist jetzt die Wahrheit?

00:05:29: Du glaubst natürlich auch deinem Kind und letztendlich hat sich rausgestellt das es so war.

00:05:34: aber es war schwierig!

00:05:35: Mein Kind macht so etwas nicht sofort.

00:05:38: immer.

00:05:38: die erste Aussage klar stelle ich mich schützend vor meinen kind.

00:05:43: Es gibt Situationen, da darf man auch Dinge hinterfragen.

00:05:47: Das war jetzt dann auch kein einfacher Weg aber wir haben es geschafft und unser Sohn ist wieder gerne in den Kindergarten gegangen Und man merkt dann wie erleichtern das ist Und man denkt so ja dass hat man jetzt hinter sich und Dann hüpft das Leben dazwischen und es kommt die nächste Baustelle.

00:06:10: meine Tochter stark feinfühlig, besonders.

00:06:15: Sie hatte eine Phase in der sie eine ganze lange Zeit mit einer Erkrankung gekämpft hat.

00:06:20: Sie konnte lange nicht zur Schule gehen und irgendwann kam die Entscheidung das Gymnasium zu verlassen und auf die Realschule zu wechseln.

00:06:33: Für uns eine sehr bewusste Entscheidung um für Anna auch den Druck rauszunehmen, die Erholungsphase und nicht nur in der Schule unter Stress, sie hatte ja so schon genug damit zu tun sich zu erholen.

00:06:50: Und es war für uns eine gute Entscheidung rückblickend gesehen, eine sehr gute.

00:06:56: Aber für ihr Umfeld nicht.

00:06:58: ihre allerallerbesten Freundinnen, die mit ihr jahrelang durch dick und dünn gegangen sind, sagten plötzlich Wenn du gehst bist du nicht mehr unsere Freundin!

00:07:09: Wenn Du auf die Realschule gehst, bist du eine Verräterin.

00:07:13: Wenn du auf die Realschule gehst, dann bist du eine von denen und keine mehr von uns.

00:07:18: Und das waren Sätze, die Anna zusätzlich mal richtig getroffen haben.

00:07:25: Sie hat zuhause geweint, war fix und fertig... ...und dann ging's richtig rund!

00:07:31: Es wurden Gerüchte verbreitet über sie, Enceline, es wurden Sachen erfunden nur damit alle sich richtig scheiße finden und sie ja dann eine von denen ist eine von denen, die nicht mehr aufs Gymnasium gehen.

00:07:45: Wer kennt sowas?

00:07:47: Ich denke der ein oder andere bestimmt ja.

00:07:50: und du sitzt zu Hause mit deinem weinenden Kind deinen Herz bricht und ja du möchtest da mal richtig zwischenhauen und dein Kind sitzt heulen und sagt Mama bitte es wird alles nur noch schlimmer.

00:08:02: bitte sag nichts.

00:08:05: das ist schwierig.

00:08:06: rückblickend gesehen glaube ich Darf man dem nicht folgen?

00:08:12: Die Kinder können das nicht entscheiden.

00:08:13: Und die Kinder sind in einer Situation, die gar nicht so weit tragend und die Erlebenserfahrung nicht haben.

00:08:20: Ich weiß es nicht, ob's letztendlich besser ist zu schweigen.

00:08:23: Ich habe zumindest Gespräche mit der Klassenlehrerin geführt die tatsächlich auch bestätigt hat, dass sie Dinge mitbekommen hat.

00:08:33: Die dann auch einen Satz gesagt hat, ja wenn die Frauen ihre Tochter mal hier in der Schule erleben würde, die würde sich nicht wieder erkennen.

00:08:44: Ja aber letztendlich ich habe dann auch einige Mütter angesprochen, die meine Freundinnen waren weil die Kinder waren befreundet, wir waren beFreundet.

00:08:53: und was soll ich euch sagen?

00:08:55: Was kam für ein Satz als erstes sofort?

00:08:58: Mein Kind macht das nicht.

00:09:02: Ich wurde nicht angehört, ich weiß noch viel gestern dass ich mich zu meiner Freundin ins Auto gesetzt habe und gesagt hat du wir müssen mal sprechen und sie gesagt hat ich möchte da nichts drüber hören.

00:09:12: Das brauchst du mir nicht erzählen!

00:09:14: Ich will das nicht wissen.

00:09:18: Die andere die ich angerufen hatte so ähnlich reagiert und ja was will man da machen?

00:09:23: Ich hätte rückblickend doch anders da durchwirbeln müssen.

00:09:30: Das ist mein Learning, das ist meine Einstellung.

00:09:33: Aber heutzutage würde ich es anders tun.

00:09:36: Aber was ist?

00:09:37: Du stehst da zwischen dem Wunsch zu helfen der Angst.

00:09:40: alles wird noch schlimmer und du fühlst dich so im Stich gelassen auch von den Menschen, denen du so vieles schon anvertraut hast.

00:09:49: Da sind Freundschaften dran zerbrochen, aber wir haben da einen Schlussstrich gezogen.

00:09:53: Sie war die Verräterin sie ging zur Realschule und hat dort ihr Glück gefunden.

00:09:58: also rückblickend gesehen alles richtig gemacht und Die reise ging weiter.

00:10:05: es war nicht zu ende denn dann kam eine situation die all das noch getoppt hat.

00:10:13: Wir waren im urlaub Ein schöner Kinderklub, neue Freundschaften.

00:10:18: Wir waren dort in einem Hotel in der Türkei und ... In eine Magic Live-Klob.

00:10:24: Wie das so ist?

00:10:24: Am Ende werden Nummern ausgetauscht.

00:10:27: Und ja... wird gesagt.

00:10:31: ich weiß gar nicht ob sie auch Adressen ausgetauscht haben wahrscheinlich.

00:10:34: Ich glaube nur Handynummern.

00:10:37: Ja, in so einem Moment also wenn meine Tochter Anna euch ihre Handynummer gibt dann wisst ihr Ihr seid im engsten Kreis des Vertrauens.

00:10:50: Ihr gehört dazu, weil sonst gibt sie niemanden mehr ihre Handynummer.

00:10:55: Dieses Learning und ihr werdet hören warum Denn es kann so harmlos sein Und was daraus entsteht.

00:11:04: Es ging los mit Fünfzighundert Anrufen auf dem Handy.

00:11:09: Nachrichten von diesem Mädchen, die die Handynummer bekommen hat.

00:11:13: Die hat auch dann unsere Adresse rausgefunden und hatte auch unsere Festnetznummer.

00:11:18: Zweihundert anrufe am Tag auf dem Festnetz.

00:11:21: Es klingelte ständig das Telefon nachrichten.

00:11:28: Sie hatte dann E-Mailadressen herausgefunden.

00:11:31: Es kam Liebesbriefe, sie hatte sich in Anna verliebt.

00:11:34: Man muss dazu sagen der Club ging bis sechzehn.

00:11:38: für die Kinder Sie war schon über zwanzig hatte ja eine leichte Erkrankung und Ja für die Mutter war es auch schön ihr Kind mal dort abzugeben.

00:11:52: Und das mag ich nicht anklagen aber sie hätte eigentlich noch nicht mal dahin gehört.

00:11:57: Aber Sie hat Liebesbriefe geschrieben.

00:12:01: Sie hat, als das nicht erwidert wurde, Drohungen, Morddrohungen.

00:12:05: Hat in der Schule angerufen und erzählt, dass Anna Schlägereien provoziert.

00:12:11: Hat Anna beim Direktorschlecht gemacht.

00:12:12: Sie musste dann beim Direktor antanzen.

00:12:18: Sie hatte wirklich ein Geschick gehabt, das Umfeld raus... alles rauszufinden, überall rein zu grätschen.

00:12:26: Ständig die Telefonanrufe hat eine Kette geschickt.

00:12:32: wo dann stand?

00:12:33: wenn du mir kein Fotos schickst und du trägst die Kette nicht Dann werde ich dir was antun.

00:12:41: Ich weiß wo du wohnst Ich werd deine Eltern umbringen Ich hab ein Messer Und all sowas.

00:12:50: Da fühlt man sich Nicht gut.

00:12:52: das kann man nicht abschütteln Man hat Angst.

00:12:54: Also wir hatten wirklich Angst und man verliert auch die Kontrolle, was tun?

00:13:00: Wir sind zur Polizei!

00:13:04: Und da darf ich sagen... Da darf man nicht mehr sagen, wer machen da die Augen zu oder die Ohren zu.

00:13:12: Wir warten einfach mal ab.

00:13:13: Dann muss man reagieren.

00:13:15: Das muss an die Öffentlichkeit.

00:13:18: Und das schafft man wirklich nicht alleine.

00:13:19: und wir haben Glück gehabt.

00:13:20: Wir sind zur Polizei gegangen, Anna ist dann erst mal gecheckt worden.

00:13:23: Man hat ihr Facebook-Profil gechecked.

00:13:26: damals gab es noch kein Instagram oder war gerade in den Anfängen.

00:13:31: man hat das auf jeden Fall gechecket und man hat bei ihr nichts gefunden weil die sagen ja die tun das erstmal so ab.

00:13:36: jeder is ja mit jedem befreundet man hat über tausend Freunde und man zeigt sich vielleicht zu öffentlich im Profil.

00:13:44: aber Anna hatte auch Facebook gar nicht wirklich was gemacht.

00:13:47: sie hat sich das Profil angelegt und das wars.

00:13:50: Und das war auch vielleicht ihr Glück, weil so konnten die im Prinzip da jetzt nicht sagen ja das ist ja deine Schuld.

00:13:57: Du hast ja irgendwelche Leute animiert.

00:13:59: es ist auch nicht richtig aber so sind sie uns erst mal entgegen getreten und dann konnten wir alles zeigen.

00:14:07: ich bin heute noch dankbar für die Menschen die uns da ernst genommen haben die uns dann auf Augenhöhe begegnet sind.

00:14:16: Und so hat sich ein Wendepunkt ergeben.

00:14:18: Es wurde tatsächlich ermittelt, man konnte über unseren Computer ... Man konnte die IP-Adressen erkundigen oder ermitteln wo das herkam.

00:14:28: Man hat die Adresse ermittlet, wo das Mädchen wohnt.

00:14:35: Die Polizei ist dort vor Ort.

00:14:38: Sie war weiter weg, Gott sei Dank nicht im nahen Umfeld.

00:14:41: Die Polizei ist mit einem Durchsuchungsbefehl dorthin konnte an dem Computer der Mutter alle Mails nachweisen, die Anrufe konnten nachgewiesen werden.

00:14:53: Das Mädchen hatte eine psychische Erkrankung und die Mutter hat uns angefleht.

00:14:59: Die hat uns angerufen dass wir bitte die Anzeige zurücknehmen.

00:15:04: das Leben wäre ja ruiniert und wir sollen die Anzige zurück nehmen.

00:15:09: es wird einem das Herz schwer.

00:15:10: was macht man?

00:15:11: Man versucht sich in die Situation der Mutter zu zu versetzen, aber wir wussten das hat sie schon einmal gemacht und die Eltern konnte sie beknien dass sie die Anzeige zurücknehmen.

00:15:25: Und deswegen konnten wir die Anzige nicht zurück nehmen.

00:15:28: dann ist das nächste Mädchen dran die nächste Familie die sowas durchleben muss und es geht nicht So sehr, wie ich da mit fühlend bin.

00:15:36: Wie ich immer versuche mich in andere Menschen hineinzuversetzen.

00:15:38: aber es ging nicht.

00:15:39: Wir haben die Anzeige nicht zurückgenommen.

00:15:41: sie ist in die Psychiatrie gekommen.

00:15:43: das sollte auch nicht aus Rache sein sondern es war eine Entscheidung aus Verantwortung.

00:15:49: Denn wir wussten wenn wir jetzt schweigen dann geht das einfach immer weiter und wir wollten nicht dass dieses Mädchen noch einem Mädchen so antut.

00:15:59: man muss ja bedenken Erwachsene gehen da vielleicht auch noch anders mit um.

00:16:04: Anna war gerade vierzehn, glaube ich zu der Zeit und ja dann ist sowas nicht leicht.

00:16:11: Und was bleibt?

00:16:13: Nach solchen Erfahrungen?

00:16:15: es bleiben Narben aber auch Klarheit dass wir hinschauen müssen das wir handeln müssen dass wir nicht wegsehen dürfen.

00:16:24: und was ist los mit uns?

00:16:26: warum fällt es uns so schwer Menschen einfach so sein zu lassen wie sie sind?

00:16:31: Ich habe darauf einfach keine Antwort.

00:16:34: Aber ich weiß, wir können vielleicht etwas verändern.

00:16:38: Indem wir reden, indem wir zuhören, indem nicht schweigen und vor allem indem wir nicht alleine bleiben, indem er uns wirklich zusammen tun mit unseren Geschichten, mit unserem Erlebten und zusammen in eine Zukunft schauen die vielleicht anders und besser wird wo so was nicht mehr vorkommt.

00:16:57: weil das möchte ich nicht nochmal erleben.

00:16:59: Und wenn du das gerade hörst und dich irgendwo wieder erkennst Dann bitte ich dich, bleib nicht still.

00:17:06: Hol dir Hilfe, sprich darüber!

00:17:09: Geh den Weg nicht alleine und wenn du jemand bist der hinschauen kann dann tue es Denn manchmal verändert genau ein Mensch alles Und ich werde den Glauben nicht verlieren dass wir lernen können achtsammer zu sein respektvoller menschlicher.

00:17:28: So meine Botschaft und meine persönliche Geschichte.

00:17:32: Ich hab's versucht kurz zu fassen und nicht auszuschmücken, sonst hätte ich wahrscheinlich über eine Stunde gesprochen.

00:17:39: Und merke dass man wenn man so darüber spricht das auch alles nochmal durchlebt, dass man diese Bilder sofort noch mal hat.

00:17:46: Das war ein Weg mit drei Geschichten die jetzt hier in knapp zwanzig Minuten besprochen wurden aber es war ein weg.

00:17:55: Ganz besonders der letzte Weg ist nicht mal ebenso gegangen.

00:18:02: Wir haben ihn gegangen, wir konnten ihn gut lösen und ich denke es gibt so viele Fälle in der Dunkelzone auch.

00:18:10: Und die auch vielleicht nie ans Licht kommen wo manche auch aus Scham nicht sprechen.

00:18:17: und ich ja was soll ich sagen?

00:18:22: mein größter Wunsch dass sowas gar nicht mehr vorkommt.

00:18:25: das werden wir nicht ausschalten können aber trotzdem gemeinsam ist immer besser als einsam.

00:18:31: In diesem Sinne wünsche ich euch alles Gute und freue mich, wenn es bei der nächsten Folge wieder heißt.

00:18:40: Herzlich Willkommen bei Herz auf Ton an!

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