#44 HERZ AUF, TON AN – Wann haben wir eigentlich vergessen, wie Freiheit geht?
Shownotes
44 HERZ AUF, TON AN – Wann haben wir eigentlich vergessen, wie Freiheit geht?
Was wäre, wenn du heute schon wüsstest, was am Ende deines Lebens wirklich zählt?
In dieser Folge nehme ich dich mit auf eine ganz persönliche Reise. Zu den Dingen, die mein Herz erfüllen. Zu den Momenten, die ich niemals missen möchte. Und zu einer Frage, die mein Leben verändert hat:
Wofür möchtest du deine Zeit wirklich nutzen?
Wir sprechen über Freiheit, Familie, Reisen, echte Begegnungen und darüber, warum Erfolg allein oft nicht glücklich macht.
Vielleicht ist diese Folge genau der kleine Anstoß, den du gerade brauchst, um deinem eigenen Herzen wieder etwas genauer zuzuhören.
Nimm dir einen Moment Zeit. Diese Folge könnte mehr verändern, als du denkst.
Herz auf. Ton an.
Schön, dass du da bist.
Deine Claudia
Insta: @claudia_wargenau
Transkript anzeigen
00:00:12: Herzlich willkommen zu meiner neuen Folge meines Podcasts.
00:00:17: Herz auf, Ton an!
00:00:21: Ich freue mich dass du wieder dabei bist und möchte heute mit einem Wort beginnen ein Wort das wahrscheinlich fast jeder Mensch schön findet Ein Wort nachdem wir uns sehnen Ein Wort für das Menschen ihr ganzes Leben arbeiten Freiheit.
00:00:43: Wenn ich Menschen frage, was sie sich wünschen dann taucht dieses Wort immer wieder auf.
00:00:48: Mehr Freiheit mehr Zeit mehr Selbstbestimmung mehr Leichtigkeit mehr Leben.
00:00:55: und trotzdem glaube ich dass viele von uns etwas missverstehen.
00:00:58: Denn wenn wir an Freiheit denken, denken wir oft an etwas im Außen An Geld an einen anderen Job vielleicht gar kein Job ohne Job glücklich sein Und genug Geld zu haben an weniger Verpflichtungen, an die Rente, an irgendwann.
00:01:20: Aber was wäre wenn Freiheit gar nicht dort beginnt?
00:01:23: Was wäre, wenn wir schon einmal ganz genau wussten, was Freiheit bedeutet hat und zwar lange bevor wir einen Beruf hatten, lange bevor Wir Rechnung bezahlen mussten, lange Bevor wir ein Kalender geführt haben?
00:01:37: Deshalb möchte ich dich heute auf eine kleine Zeitreise mitnehmen.
00:01:43: Wenn du gerade Auto fährst, dann höre einfach zu.
00:01:46: Wenn du irgendwo sitzt oder einen Spaziergang machst, dann begleite mich auf diese Reise.
00:01:51: Vielleicht findest Du eine schöne Bank wo Du Dich niederlassen kannst und schließt für ein Moment die Augen.
00:02:02: Atme tief ein und langsam wieder aus Noch einmal Tief ein Und wieder aus!
00:02:25: auf einem Weg zurück.
00:02:30: Du gehst zurück und machst eine Zeitreise nicht ein Jahr, nicht fünf Jahre sondern du gehst immer weiter bis zu dem Kind das du einmal gewesen bist.
00:02:44: vielleicht bist du fünf sechs sieben oder acht.
00:02:48: bleib einfach dort stehen wo es sich für dich richtig anfühlt.
00:02:53: schau dich einmal an.
00:02:55: wo bist du?
00:02:57: was machst du?
00:02:58: Worüber freust du dich?
00:03:00: Wovon träumst Du?
00:03:02: und vor allem, wann hast Du Dich frei gefühlt?
00:03:08: Bleib einen Moment dort.
00:03:10: Und schau ganz genau hin!
00:03:13: Wenn ich diese Reise mache sehe ich sofort ein kleines Mädchen mit rotem Haar und einem Mädchen was kein Handy kannte keine Kreditkarte keinen Terminkalender keinen Reisepass Nicht wirkliche Tudulisten.
00:03:34: Sie hat Kreide in der Hand, vor ihr liegen Hinkelkästchen auf dem Gehweg Felder für Felder die sie gemalt hat und sie hüpft auf einem Bein konzentriert glücklich Stunden lang.
00:03:50: und sie ist nicht alleine.
00:03:53: Und sie sieht sich auch Gummitwist spielen.
00:03:56: Wer kennt es noch?
00:03:58: Manchmal fährt sie mit dem Fahrrad mit ihrer kleinen Gang durch die Nachbarschaft.
00:04:03: Wir treffen uns, wir lachen.
00:04:04: Wir spielen.
00:04:05: Wir erleben Abenteuer und ehrlich gesagt hatten wir damals das Gefühl uns gehört die ganze Welt.
00:04:13: Man hatte uns immer genannt Die rote Zora und ihre Bande Und Das war irgendwie cool Nicht weil wir viel hatten sondern Weil wir uns freigefühlt haben.
00:04:26: Ich erinnere mich noch genau an diese tage An denen ich Von innen unseres Hauses aus dem Fenster geschaut habe und meine Hausaufgaben gemacht hab.
00:04:40: Draußen hörte ich die anderen Kinder, die schon am Spielen waren.
00:04:44: Ich war die älteste von uns Und war der erste, die ihre Hausaufgeben machen musste.
00:04:50: Ich hörte die anderen lachen Sie spielten und sie riefen meinen Namen immer wieder und ich dachte oh wann bin ich endlich fertig?
00:04:56: Nicht weil ich die Schule gehasst habe Sondern weil draußen das Leben gewartet hat Die Freiheit wartete Und sobald die Hausaufgaben erledigt waren, ging die Tür auf und plötzlich gehörte der Tag wieder mir.
00:05:10: Natürlich gab es Regeln natürlich gab es Grenzen denn mein Vater hat mich früh beigebracht auf die Uhr zu schauen.
00:05:16: ich habe schon ganz früh eine Abendruhe bekommen und ich wusste genau wann ich wieder Zuhause sein musste.
00:05:23: aber die Stunden dazwischen die gehörten mir die gehören uns und weißt du was das Verrückte ist?
00:05:31: Damals war uns das gar nicht bewusst Wie wertvoll das war, denn Freiheit war für uns eine Selbstverständlichkeit.
00:05:39: Wir mussten sie nicht suchen, wir mussten Sie nicht planen und wir musten sie uns auch nicht verdienen – sie war einfach da!
00:05:48: Und wenn ich heute darüber nachdenke, frage ich mich manchmal… Haben wir eigentlich die Freiheit verloren?
00:05:55: oder haben wir nur vergessen wie sie sich anfühlt?
00:05:58: Denn als Kinder haben wir nicht nur Freiheit gespürt ….
00:06:03: wir haben auch geträumt groß, grenzenlos.
00:06:06: Unvernünftig wunderschön!
00:06:08: Wir wollten entdecker sein, Abenteurer, Heldinnen und Meerjungfrauen.
00:06:12: Wir wollten die ganze Welt sehen, etwas erleben, etwas Besonderes sein – und das Schönste daran war wir haben nie gefragt ob es realistisch ist.
00:06:21: Wir haben einfach geträumt und für uns war alles möglich.
00:06:24: Vielleicht ist genau das eine Fähigkeit, die vielen Erwachsenen unterwegs verloren geht?
00:06:34: In der Schule zu rechnen, zu organisieren.
00:06:37: Wir lernen, zu funktionieren aber wer lehrt uns das träumen?
00:06:44: Eigentlich niemand!
00:06:47: Wer erinnert uns daran dass wir immer noch Wünsche haben dürfen Immer noch Sehnsüchte, immer noch Ideen und Abenteuer?
00:06:55: Vielleicht haben sich unsere Träume verändert Aber die Sehensucht dahinter ist geblieben.
00:06:59: Und vielleicht ist genau das der Grund warum du heute diese Folge hörst Weil da vielleicht auch in dir etwas ist, ein Traum eine Idee.
00:07:09: Eine Sehnsucht die immer wieder anklopft ganz leise und sagt Da ist noch mehr Nicht mehr Leistung nicht mehr Stress nicht mehr Termine sondern mehr Leben Mehr von dem was wirklich zählt.
00:07:22: Und genau dort beginnt unsere Reise heute.
00:07:27: Schau dich an Fühle wie du dich als Kind gefühlt hast und ich hoffe Du hast dich frei und glücklich gefühelt.
00:07:37: Ich hoffe, du hast eine glückliche Kindheit gehabt und konntest genauso unbeschwerb durch die Tage düsen wie ich das gemacht habe.
00:07:49: Und wovon träumst du noch?
00:07:55: Wovon träumst Du heute noch?
00:07:57: Gibt es noch Träume, die Du früher als Kind gehabt hast, die geblieben sind?
00:08:05: Und hast Du dir erlaubt diese Frage in letzter Zeit überhaupt zu stellen?
00:08:10: denn weißt Du wenn ich heute an meine Kindheit zurückdenke Dann erinnere ich mich nicht nur an die Freiheit.
00:08:19: Ich erinnare mich auch an etwas anderes, an die Zeit dazwischen.
00:08:26: Damals hätte ich das natürlich nie so genannt.
00:08:28: für mich war es einfach Leben.
00:08:30: Es waren die Stunden zwischen Schule und Abendessen zwischen Hausaufgaben und Schlafengehen Zwischen Pflicht und Freiheit.
00:08:37: Es waren stunden die uns gehörten.
00:08:40: Dort passierte etwas Wichtiges.
00:08:42: Nicht im Klassenzimmer, nicht bei den Hausaufgaben oder Verpflichtungen sondern dazwischen.
00:08:47: Dort wurden Freundschaften geschlossen dort wurden Abenteuer erlebt dort wurde gelacht geträumt gestritten versöhnt und gelebt.
00:08:56: wenn ich heute darüber nachdenke frage ich mich wann haben wir eigentlich aufgehört die Zeit so wert zu schätzen?
00:09:04: denn als Erwachsener passiert etwas Merkwürdiges Wir beginnen unser Leben nach Terminen zu organisieren, wir planen Besprechungen.
00:09:12: Wir planen Urlaube und Geburtstage und unsere Arbeit aber auch unser Leben.
00:09:18: Planen wir Begegnungen, Freude, Träume oder hoffen wir einfach dass sie irgendwann passieren.
00:09:26: Vielleicht kennst du das!
00:09:27: Der Tag beginnt, man arbeitet.
00:09:29: Man erledigt und organisiert.
00:09:31: Man wartet auf den Feierabend.
00:09:33: Man funktioniert.
00:09:34: Dann kommt der Feier Abend.
00:09:35: Man ist etwas.
00:09:37: Vielleicht schaut man noch fern?
00:09:38: Vielleicht scrollt man durch die sozialen Medien und plötzlich ist der Tag vorbei.
00:09:43: Und manchmal frage ich mich war das jetzt Leben oder war es nur ein weiterer Tag?
00:09:52: nicht dass man das falsch versteht.
00:09:55: Natürlich gehören Verpflichtungen dazu.
00:09:57: Natürlich müssen die Rechnung bezahlt werden, natürlich können wir nicht jeden Tag machen worauf wir gerade Lust haben.
00:10:03: das konnte ich als Kind übrigens auch nicht.
00:10:06: da gab es ja die Schule die Hausaufgaben die Regeln und trotzdem fühlte ich mich frei.
00:10:10: warum?
00:10:12: weil ich musste dass ich wusste dass danach etwas kommt dass dort diese kostbaren Stunden auf mich warten die Zeit dazwischen.
00:10:22: Und genau dieser Gedanke hat mich vor einiger Zeit wieder eingeholt.
00:10:26: Wir saßen mit Freunden zusammen, ganz entspannt und sie erzählten uns etwas das mich bis heute beschäftigt und dass mir auch wieder diese Zeit dazwischen so vor Augen gehalten hat.
00:10:39: Denn wir haben sie aber wir sind oft zu müde dafür oder ja... wir planen nicht danach.
00:10:47: also ich erzähle euch jetzt erstmal die Geschichte.
00:10:50: Sie erzählte von einem jüdischen Kaffee und jeden Morgen treffen sich dort die Menschen aus der Nachbarschaft.
00:11:00: Nicht stundenlang, sondern nur eine halbe Stunde manchmal eine Stunde vor der Arbeit oder am Wochenende.
00:11:08: Sie frühstücken gemeinsam sie reden manche trinken auch nur einen Kaffees oder ein Cappuccino.
00:11:13: Sie lachen sie tauschen sich aus so viele unterschiedliche Charaktere Aus vielen unterschiedlichen Berufen Und jeder geht danach seine Arbeit nach, seinen Verpflichtungen, sein Alltag.
00:11:28: Sie nutzen die Zeit dazwischen schon vor der Arbeit und als ich das hörte dachte ich zunächst wie schön ist das denn?
00:11:36: Warum berührt mich das eigentlich so?
00:11:39: Da habe ich verstanden dass diese Menschen schon etwas begriffen haben sie warten nicht auf die perfekte Zeit Sie warten nicht auf die Rente, sie warten nicht auf den Lottogewinn.
00:11:50: Sie warten nichts auf irgendwann.
00:11:52: Sie nutzen die Zeit, die jetzt da ist – die Zeit dazwischen!
00:11:57: Die halbe Stunde am Morgen, die Stunde vor der Arbeit... ...die kleine Lücke im Alltag und sie machen daraus Leben.
00:12:06: Vielleicht ist genau das auch Freiheit, nicht mehr Zeit zu haben sondern bewusster mit der Zeit umzugehen, die wir bereits haben.
00:12:13: Und plötzlich musste ich an unsere vielen Reisen denken an Orte, wo ich gesehen habe dass Menschen nach der Arbeit zusammenkommen.
00:12:26: Sie treffen sich Nach der Arbeit wie zum Beispiel in einem Café in Palma.
00:12:32: Ich hab es schon berichtet von unserer letzten Reise wo wir in Palma waren und nach und nach immer mehr Männer sich getroffen haben.
00:12:43: Der Tisch wurde immer größer, es wurden mehr Stühle zusammen geholt und es war Feierabendzeit.
00:12:48: das heißt die einen kamen in Anzug, die anderen mit Hemd- und Schickerhose, die andere mit legerer Kleidung je nachdem wie sie wahrscheinlich zur Arbeit gehen und mit ihren Arbeitstaschen und kamen direkt haben gelacht, haben sich ausgetauscht und das war so schön zu beobachten.
00:13:08: Haben einen Kaffee getrunken und... Das ist so besonders!
00:13:13: Und die Menschen sind ja nicht anders sie kommen nur aus einer anderen Kultur.
00:13:16: hier wird diese Kultur bei uns nicht gelebt.
00:13:20: Und zu Hause ist es einfach so selten.
00:13:22: deswegen fand ich es so berührend dass hier in unserer deutschen Kultur In einer großen Stadt Menschen sind, die das leben.
00:13:33: Das was man sich vorstellt, was wirklich so bereichernd sein muss.
00:13:38: und warum fällt es uns so leicht Zeit für Menschen zu finden wenn wir verreisen?
00:13:44: Und so schwer wenn wir zu Hause sind?
00:13:46: darf ich mich selbst natürlich auch fragen vielleicht liegt die Antwort näher als wir denken.
00:13:52: vielleicht glauben wir dass wir mehr zeit brauchen.
00:13:56: Dabei brauchen wir vielleicht gar nicht mehr Zeit.
00:13:58: Vielleicht brauchen wir mehr Leben in der Zeit, die wir bereits haben.
00:14:03: Lass diesen Satz einfach mal wirken!
00:14:05: Vielleicht brauchen weh mehr leben in der zeit, die Wir bereits haben?
00:14:10: Vielleicht brauchen Weh gar nicht meer Zeit.
00:14:15: Denn die Wahrheit ist Der perfekte Zeitpunkt kommt selten.
00:14:20: Es wird immer etwas geben Eine Aufgabe ein Termin eine Verpflichtung Sorgen.
00:14:27: Das Leben kommt dazwischen Ein Projekt, das Leben wartet nicht darauf, dass alles erledigt ist.
00:14:33: Das Leben passiert einfach mittendrin.
00:14:35: Das kennt jeder zwischen zwei Terminen, zwischen zwei Arbeitstagen, zwischen Frühstück und Feierabend, zwischen Pflicht und Traum.
00:14:45: Jeder kennt es selbst!
00:14:46: Ihr habt vielleicht für den Tag die perfekte Planung und dann kommt mal wieder etwas dazwischen.
00:14:52: und vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis, die ich in den letzten Monaten hatte.
00:14:57: Es bleibt immer die Zeit dazwischen – immer!
00:15:00: Die Frage ist nur was machen wir da raus?
00:15:04: Nutzen wir sie oder verschieben wir unser Leben auf später?
00:15:09: Treffen wir Menschen oder sagen wie nächste Woche?
00:15:13: Verfolgen wir unsere Träume oder sagen wir irgendwann?
00:15:17: Rufen wir jemand an, den wir lieben oder denken wir mache ich morgen?
00:15:21: Vielleicht kennst du diese Gedanken.
00:15:23: Ich kenne sie auf jeden Fall.
00:15:26: Und genau deshalb bewegt mich dieses Thema so, weil ich glaube dass wir oft den großen Moment erwarten und das wir auf diesen großen Moment warten, auf diese große Freiheit, auf den großen Durchbruch, auf dem perfekten Zeitpunkt.
00:15:41: dabei versteckt sich das Leben häufig in den kleinen Momenten.
00:15:45: In einer Stunde, in einem Gespräch ,in einem Spaziergang, einem Frühstück einer Begegnung, in einen Traum.
00:15:53: Endlich wieder ernst nehmen.
00:15:55: und vielleicht möchte ich dir heute einfach nur diese eine Frage mitgeben.
00:16:00: Wie sieht deine Zeit dazwischen aus?
00:16:07: Ich bin gespannt, wie Deine Antwort lautet!
00:16:12: Was machst du aus der Zeit dazzwischen?
00:16:15: Vielleicht treffen wir Freunden ein Buchlesen einen Spaziergang, vielleicht ein Traum, der schon viel zu lange darauf wartet gehört zu werden.
00:16:24: denn vielleicht beginnt Freiheit nicht irgendwann.
00:16:28: Wir dürfen sie nur sehen und fühlen.
00:16:30: Und wir dürfen sie wieder wirklich machen!
00:16:33: Und vielleicht kommt dann noch mehr Freude in den Alltag, vielleicht fühlt es sich einfach dann leichter an... ...und vielleicht beginnt die Freiheit einfach dort In der Zeit dazwischen.
00:16:50: Und weißt du?
00:16:52: Als ich überall das nachgedacht habe über Freiheit, über Kindheit, über Träume und über die Zeit dZwischen musste ich immer wieder an ein Buch denken, das mich schon lange begleitet.
00:17:02: The Big Five for Life!
00:17:04: Vielleicht kennst du es?
00:17:06: Vielleicht steht es sogar in deinem Bücherregal vielleicht auch nur da und du hast es noch nie gelesen.
00:17:12: aber die Grundidee hat mich absolut berührt nicht weil's darum geht möglich viel zu erreichen sondern weil es eine ganz einfache Frage stellt wenn dein Leben eines Tages zur Ende geht Was soll wirklich gezählt haben?
00:17:30: Nicht was auf deinem Kontostand oder welche Position du hattest, nicht wie viele Menschen der auf Instagram gefolgt sind.
00:17:38: Sondern was hat dein Leben reich gemacht?
00:17:42: und plötzlich wurde mir klar es gibt Dinge die sich in meinem Leben verändert haben aber es gibt auch Dinge die immer geblieben sind Wie ein Kompass, wie Sterne am Himmel.
00:17:53: Mal sieht man sie klar mal werden Sie von Wolken verdeckt Aber sie sind immer da.
00:17:59: Und vielleicht ist das genau das, was ich sehe bei den Big Five for Life oder anders gesagt meine fünf großen Sehnsüchte die Dinge, die meinem Leben Richtung gegeben haben.
00:18:18: und die allererste Sehensucht ist die Familie.
00:18:23: Wenn ich alles andere wegnehmen würde dann würde sie bleiben Meine Familie Die Menschen die mein Zuhause sind, meinen Mann meine Kinder.
00:18:34: Die Menschen mit denen ich gelacht und geweint habe gelebt habe, mit denen Ich lebe.
00:18:40: und weißt du je älter ich werde desto mehr versuche ich die wertvollsten Erinnerungen in mir zu tragen Und zu sehen und zu schätzen dass diese Wertvollsten erinnerung gar kein Geld kosten.
00:18:54: Sie entstehen oft am Küchentisch im Urlaub bei gemeinsamen Essen, bei Gesprächen.
00:19:02: Bei Sonntagen die völlig unspektakulär wirken.
00:19:06: und irgendwann merkt man genau diese Momente waren mein Leben nicht die großen Ereignisse nicht die Erfolge sondern die Menschen die immer bleiben meine Familie.
00:19:17: wenn ich eines Tages zurückblicke möchte ich nicht sagen Ich habe viel gearbeitet Yes!
00:19:25: Ich hab soviel Überstunden gemacht.
00:19:28: Nein, ich möchte sagen wir haben gelebt.
00:19:32: Und das ist einfach das Schöne!
00:19:35: Ja es gibt ja diesen Spruch auch Familie kann man sich nicht aussuchen und es gibt solche und solche Familien.
00:19:42: aber ja ich hoffe du bist in einer glücklichen Familie oder hast dir die Familie geschaffen?
00:19:51: Die du dir schon immer gewünscht hast.
00:19:53: und ich kann nur sagen dass ich meine Familie so wundervoll finde, dass sie mich trägt und dass das wirklich das Wichtigste ist.
00:20:10: Und auch da darf ich mich erinnern in meinem ganzen Tun und in allem wo ich mich hinbewege und was ich erreichen möchte Sie nicht zu kurz kommen zu lassen.
00:20:19: Ich glaube wir dürfen daran denken.
00:20:21: Wenn ich jetzt auf die Uhr gucke bin ich bei zwanzig Minuten und ich weiß dass sich letztens Menschen beschwert haben weil meine Folgen immer nur so dreizehn bis fünfzehn Minuten sind manchmal siebzehn und da haben wir eine Folge, fünfundzwanzig Minuten oder fünfundreißig waren es genau.
00:20:40: Und dann war die Folge plötzlich zu lang.
00:20:42: aber ja ich werde versuchen mich jetzt kürzer und schneller zu fassen um da auch einen Abschluss zu finden.
00:20:49: Aber ich denke man darf auch mal mehr Zeit investieren!
00:20:53: So fange ich mit der zweiten Sehnsucht an das ist die Freiheit.
00:20:58: Meine zweite große Sehnsucht ist die Freiheit und da ist sie wieder.
00:21:01: Diese alte Freundin, die Freiheit, die mich schon begleitet hat seit ich mit Kreide- und Hinkelkästchen an der Straße gestanden habe.
00:21:10: Und heute weiß ich Ich träume nicht von einem Leben in dem ich nichts tue.
00:21:14: ganz im Gegenteil.
00:21:16: Ich liebe es aktiv zu sein!
00:21:17: Ich liebe Ideen, ich liebe Projekte, ich liebe Begegnungen.
00:21:21: aber ich träume von einem leben indem ich das richtige tour einleben dass sich auch nach meinem Leben anfühlt.
00:21:29: Ein Leben, in dem nicht jeder Tag fremdbestimmt ist.
00:21:32: und ein Leben, indem ich bewusst entscheiden kann, wofür schenke ich meine Zeit?
00:21:38: Denn Zeit ist am Ende unser wertvollster Besitz – nicht
00:21:42: Geld?!
00:21:44: Denn Zeit!
00:21:45: Unsere Freiheit bedeutet für mich heute mit dieser Zeit bewusst umzugehen.
00:21:50: Und die dritte Sehnsucht ist das Reisen Absolut!
00:21:54: Wenn du meinen Podcast schon länger hörst, dann weißt du ich liebe das Reisen.
00:21:59: und nein nicht weil ich Länder sammeln möchte.
00:22:02: Nicht weil ich möglichst viele Stempel in meinem Reisepass haben möchte sondern weil Reisen mein Blick auf die Welt verändert.
00:22:09: Jede Reise erinnert mich daran wie groß diese Welt ist und gleichzeitig daran wie ähnlich wir Menschen sind.
00:22:16: egal ob in Südafrika oder Mallorca in Indien oder irgendwo an der Ostsee überall wünschen sich Menschen ähnliche Dinge, Liebe Gesundheit Verbundenheit Sinn Glück.
00:22:29: Vielleicht liebe ich Reisen deshalb so sehr Weil sie mich demütig machen Neugierig und lebendig.
00:22:37: Und die vierte Sehnsucht ist es Menschen zu verbinden.
00:22:41: Wenn ich auf die schönsten Momente meines Lebens zurück blinge Dann haben Sie fast immer einiges gemeinsam.
00:22:51: Menschen Menschen, die sich begegnen.
00:22:54: Menschen, sie miteinander lachen.
00:22:56: Menschen ,die sich Geschichten erzählen.
00:22:58: Menschen die sich wirklich sehen.
00:23:02: und vielleicht liebe ich deswegen meinen Podcast so sehr Und ich liebe es Veranstaltungen zu organisieren.
00:23:09: Ich liebe es besondere Abende zu kreieren wie mein Abend in den Wielernstuben den ich euch vorgestellt habe in meiner letzten Podcastfolge, weil ich zutiefst daran glaube das Begegnungen Leben verändern können.
00:23:26: Manchmal reicht ein Gespräch eine Stunde einem Begegner und plötzlich entsteht etwas Neues.
00:23:31: Eine Freundschaft, eine Idee, ein neuer Weg.
00:23:34: vielleicht ist genau dass meine größten Freunden Menschen zusammenbringen, Menschen zu verbinden einfach diesen Mehrwert daraus zu spüren.
00:23:48: Und die fünfte Sehnsucht ist, etwas weiterzugeben ein Mehrwert zu sein und das ist so schwer zu beschreiben.
00:23:59: aber ich möchte den Menschen etwas mitgeben.
00:24:01: Ich habe das Gefühl dass so viel in mir ist Dass ich etwas hinterlassen kann und dass ich Soviel... Ich kann es gar nicht in Worte fassen dass ich einfach so viele trage in mir auch so viel Glück so viel Licht dass ich damit andere bereichern möchte.
00:24:21: Und das ist gar nicht so was Materielles, sondern einfach der Gedanke eine Idee ein bisschen Hoffnung und ein bisschen Mut, ein bisschen Licht zu sein für andere.
00:24:31: Vielleicht ist es auch der Grund warum ich auch meinen Podcast mache?
00:24:37: Das ist der Grund, warum ich Geschichten liebe!
00:24:39: Das ist den Grund warum mich freue wenn jemand mir schreibt diese Folge hat mich berührt Denn dann weiß ich, es geht nicht darum perfekt zu sein.
00:24:48: Es geht darum etwas weiterzugeben und vielleicht ist genau das auch der Grund warum Ich die Arbeit mit ringaner mache und warum ich sie so sehr liebe weil es für mich nie nur um ein produkt geht sondern Darum Menschen Zu unterstützen in ihrem wohlbefinden ihrer gesundheit in ihrer lebensqualität Dinge aufzuzeigen die Sie vielleicht selber noch gar nicht gesehen haben wo sie nicht drüber nachgedacht haben Und darum Menschen dabei zu unterstützen, sich einfach in ihrem Leben besser zu fühlen.
00:25:21: Wohler zu fühln.
00:25:23: Der Mehrwert!
00:25:25: Ich bin der Mehrwert vielleicht in deinem Leben.
00:25:29: und während ich diese fünf Sehnsüchte aufgeschrieben habe wurde mir plötzlich etwas klar Sie sind gar nicht neu.
00:25:35: sie waren irgendwie immer da Vielleicht in einer anderen Form?
00:25:38: Vielleicht mit einem anderen Namen aber sie waren da schon als Kind schon, als ich mal wieder mit dem Hinkelkästchen und dem Gummitwist an der Straße gestanden habe und groß geträumt habe.
00:25:51: Und deshalb glaube ich bis heute unsere Träume verändern manchmal ihre Form aber seltene Wesen – vielleicht steckt in deinen Träumen von damals mehr Wahrheit als du heute denkst?
00:26:05: Vielleicht zeigen sie dir noch immer die Richtung wie ein Kompass, der geduldig wartet, bis wir anfangen ihm zuzuhören!
00:26:13: Und weißt du, während ich diese Folge vorbereitet habe ist etwas Seltsames passiert.
00:26:19: Eigentlich wollte ich über die Freiheit sprechen Kindheit Träume über die Zeit dazwischen und je länger Ich darüber nachgedacht habe desto öfter tauchte diese Frage auf und jetzt?
00:26:31: Was machst Du jetzt mit all diesen Sehnsüchten?
00:26:34: was machst Du mit diesem träumen?
00:26:35: was machst du mit diesem Leben?
00:26:37: denn träume sind wunderschön aber irgendwann möchten sie gelebt werden.
00:26:41: und genau da wurde mehr etwas klar.
00:26:43: Viele Jahre meines Lebens habe ich gedacht, dass Träume irgendwann passieren.
00:26:48: Später!
00:26:49: Wenn mehr Zeit da ist, wenn die Umstände besser sind, wenn alles passt.
00:26:53: doch vielleicht?
00:26:55: Ist es gar nicht so wahr?
00:26:57: Vielleicht beginnt ein Traum genau in dem Moment, indem wir ihm erlauben sichtbar zu werden.
00:27:01: und da fällt mir ein Ich habe immer gesagt, ich möchte einen Mini fahren.
00:27:06: Das ist mein absolutes Traumauto!
00:27:08: Wenn ich später mal ... fahre ich einen Mini genauso wie ich ihn mir erträumt habe.
00:27:16: und als ich das ausgesprochen habe nicht das erste Mal sondern mal wieder hat mein Mann zu mir gesagt und es schon zehn Jahre her.
00:27:23: tatsächlich warum warten auf später?
00:27:28: Wir erfüllen dir deinen großen Traum jetzt Und wir haben mir diesen Mini gekauft und ich fahre ihn heute noch stolz wie Oskar.
00:27:38: Ich liebe es, wenn ich in dieses Auto einsteige und kann gar nicht glauben dass ich ihn schon zehn Jahre fahren einen Mini Countryman.
00:27:48: eine Geschichte am Rande.
00:27:50: Für mich war es ein fahrender Leichenwagen, so sahen für mich die ersten Countrymen aus und mein Sohn hat diesen Wagen entdeckt und hat gesagt Mama guck ihn dir an.
00:27:58: ich sag nein ich fahre keinen Leichenwagen Ich wollte einen anderen haben Clubman Genau nicht Countryman!
00:28:04: Ich wollte immer den Countryman und er sagt guck dir den Clubman an und ja.
00:28:10: Und dann hat der gesagt Mama da sieht jetzt ganz anders aus und auch da darf man ins Vertrauen gehen.
00:28:15: ich habe ihn mir angeschaut hab mich darin verliebt.
00:28:18: Ja, wenn ich denke, ich lebe zehn Jahre schon diesen Traum.
00:28:23: Und deshalb möchte ich dir wirklich was sagen.
00:28:28: Etwas das seit einiger Zeit immer wieder in meinem Kopf auftaucht und da ist so eine Idee und dass ich denke wir glauben immer, dass unsere Träume soweit weg sind Versuch sie zu greifen.
00:28:46: Versucht zu überlegen, was gibt es für Möglichkeiten?
00:28:48: Dass ich mir die Träume jetzt erfüllen kann.
00:28:53: und ja in diesem Sinne um das auch mehr auszuweiten arbeite Ich an träumen an visionen.
00:29:01: und ich stelle mir vor ich arbeite gerade an einem projekt dass wir In einer kleinen gruppe von menschen uns treffen an einen ganz besonderen ort vielleicht an der ossee vielleicht auch viel weiter weg.
00:29:16: Irgendwo, wo es schön und besonders ist und irgendwo das Herz weit aufgeht.
00:29:20: und wir sitzen gemeinsam beim Frühstück ohne Eile, ohne Stress.
00:29:25: Keiner muss etwas verkaufen, keiner muss was darstellen, keiner muß perfekt sein.
00:29:30: jeder darf so sein wie er isst einfach du selbst.
00:29:35: Wir gehen danach gemeinsam spazieren, gemeinsam fotografieren nicht für Instagram, nicht für Likes sondern um einfach zu sehen, was sehen wir in der Welt?
00:29:46: Was sehen wir wenn die Schnelligkeit rausgeht.
00:29:49: Wenn wir gemeinsam unterwegs sind jeder sieht etwas anderes.
00:29:54: Wir gucken auf die kleinen Dinge Die schönen Dinge im Alltag.
00:29:57: Wir werden magie fliegen lassen über den tag.
00:30:01: Wir werden geschichten erzählen und viele Geschichten über Mut Verlust Träume Neuanfänger Und wir werden Dinge kreieren dich deinen Träumen näher bringen.
00:30:13: Und dafür schlägt mein Herz, da kreiere ich gerade dran wir werden sehen.
00:30:19: bleibt an meiner Seite dann werdet ihr mehr erfahren.
00:30:22: und ich dachte früher immer Freiheit bedeutet möglichst wenig Verpflichtungen zu haben.
00:30:28: heute glaube ich Freiheit bedeutet möglichst viel von dem Richtigen in seinem Leben zu haben das Richtige für Dich nicht für Deinen Nachbarn nicht für Instagram, sondern das Richtige für dich.
00:30:44: Und vielleicht ist das der Grund warum ich dieser Gedanke heute so sehr beschäftigt?
00:30:49: Denn wenn ich ehrlich bin träume ich gar nicht von einem Leben in dem ich nichts tue.
00:30:54: Das wäre wahrscheinlich nichts für mich denn dafür liebe ich zu sehr die Menschengespräche, Ideen und Projekte.
00:31:03: Ich liebe es, wenn jemand nach einer Begegnung sagt das hat mir heute richtig gut getan.
00:31:08: Das erfüllt mich, das macht mich glücklich und vielleicht ist das die Freiheit von der ich als Kind schon geträumt habe?
00:31:16: Nicht die Freiheit nichts tun zu müssen sondern die Freiheit des Richtige tun zu dürfen!
00:31:21: Das wünsche ich dir von Herzen dass du ein Weg findest in Freiheit zu sein mit dem richtigen auf deinem Weg.
00:31:31: Und nun sage ich Wenn du noch fünf, sechs, sieben, acht bist in deiner Vorstellung komm langsam wieder zurück.
00:31:42: Tauch in deinen Körper ein fühl dich wohl Atmet tief ein atmet tief aus und vielleicht ist dein nächster Traum schon nebenan und klopft ganz leise.
00:31:55: Ich wünsche dir eine schöne Zeit.
00:32:00: Danke dass Du dabei warst Und sage bis zum nächsten Mal glaub an Dich nutze die Zeit dazwischen und ich hoffe, ich konnte dir ein paar Impulse mitgeben.
00:32:13: Also bis bald wenn es wieder heißt Herz auf Ton an!
00:32:19: Klopf klopf.
00:32:21: falls du jetzt gedacht hast oh mann schade dass die Folge schon vorbei ist dann habe ich echt noch einen Nachschlag denn mir ist noch ein Gedanke gekommen der ganz wichtig ist und den ich ja tatsächlich am Schluss jetzt gar nicht mit reingebracht habe und ist eine Aufgabe für dich.
00:32:39: Nimm dir sobald als möglich einen Zettel und einen Stift, und dann schreibst du auf diesen Zetteln ganz oben drauf meine Big Five for Life oder meine fünf Sehnsüchte oder mein Lebenskompass – ganz egal wie du es nennen möchtest!
00:33:04: Schreib es oben hin, vielleicht hast du auch ein schönes Buch wo du jeden Tag irgendwelche Gedanken irgendwas reinschreibst.
00:33:11: Dann nutze dieses Buch und frage dich wenn ich eines Tages auf mein Leben zurückblicke was soll wirklich gezählt haben?
00:33:19: Was ist mir so wichtig dass das nicht verhandelbar ist?
00:33:23: Welche Menschen möchte ich auf meinem Weg begleiten?
00:33:25: Wofür möchte ich stehen?
00:33:27: Was möchte ich erleben?
00:33:32: Vielleicht fallen dir sofort fünf Dinge ein.
00:33:34: Vielleicht aber auch nur zwei oder auch nur eins.
00:33:37: und auch das ist völlig in Ordnung, denn manchmal beginnt eine große Veränderung mit einem einzigen ehrlichen Gedanken!
00:33:45: Und vielleicht wirst du feststellen dass einige deiner Sehnsüchte schon längst da sind.
00:33:50: sie warten nur darauf von dir gesehen zu werden?
00:33:53: Und vielleicht erinnerst du dich dabei an einen Satz aus dieser Folge Es bleibt immer die Zeit dazwischen.
00:34:01: Die Frage ist nur, was machst du daraus?
00:34:04: Herzen deiner Claudio.
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